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Karl-Theodor zu Guttenberg ist fitter denn je. Er hat die negativen Folgen seiner Plagiatsaffäre überwunden

 

Karl-Theodor zu Guttenberg hat ein starkes Interview auf n-tv gegeben.(1) Acht Jahre liegen die Plagiatsaffäre und ein riesiger Medienskandal zurück. Karl-Theodor zu Guttenberg ist fitter denn je, attraktiver wie früher und vor allem richtig erfolgreich. Herzlichen Glückwunsch! Es freut mich persönlich außerordentlich, dass es der ehemalige Bundesverteidigungsminister geschafft hat, von den Problemen seiner Plagiatsaffäre wegzukommen.

Ich war es, die die Fehler in der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg bereits im Juni 2010 entdeckt hat. Für die Entwicklung, die dann folgte, bin ich nicht verantwortlich. Viele haben vor acht und vor sieben Jahren Post von den Rechtsanwälten von Karl-Theodor zu Guttenberg bekommen, vor allem in den Medien. Ich nicht. Wir hatten in den vergangenen acht Jahren sogar persönlichen Mailkontakt. Karl-Theodor zu Guttenberg antwortete mir sehr freundlich und unvoreingenommen. Er kennt mich aus meiner Zeit als Pfarrerin z.A. im oberfränkischen Stammbach, das von seiner Heimatburg, seinem Stammsitz, nur wenige Kilometer entfernt liegt. Karl-Theodor zu Guttenberg hat nie ein böses Wort über mich verloren.

Karl-Theodor zu Guttenberg ist der Anlass, dass ich 2011 meine Internetseite www.libandin.com gegründet habe. Seit 2013 schreibe ich regelmäßig. Das Amtsgericht Regensburg hat mich am 5. Februar 2019 als Journalistin anerkannt. Ich könnte sagen, dass mich die Plagiatsaffäre von Karl-Theodor zu Guttenberg zur Online-Journalistin werden ließ. Freiberuflich in Vollzeit gehe ich diesem Beruf nun seit sieben Jahren, seit der Dienstniederlegung von Papst Benedikt XVI. nach.

In meinem ersten Artikel(2) befasste ich mich mit dem völlig aus den Ruder gelaufenen Presseskandal zu Lasten von Karl-Theodor zu Guttenberg und mit der betrügerischen Masche von GuttenPlagWiki, sich den Verdienst der Aufdeckung der Mängel in der Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg zuschreiben. Es dürfte ihm gefallen, dass es Martin Heidingsfelder, einem der treibenden Kräfte von GuttenPlagWiki und von VroniPlagWiki, niemals gelungen ist, einen Minister oder eine Ministerin aus den Kabinetten von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den Nachweis des Plagierens in einer Doktorarbeit „herauszuschießen“. Die einzige Ministerin aus den Kabinetten von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ebenfalls wegen einer mangelhaften Doktorarbeit gegen musste, war die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan, eine Freundin von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Alle weiteren angeblich von Martin Heidingsfelder u.a. durch Computeranalyse aufgedeckten Plagiate von Bundesministern und Bundesministerinnen wurden von den Universitäten, die die Doktorarbeiten prüften, nicht bestätigt.

Aus der ehemaligen Plagiatsaffäre von Karl-Theodor zu Guttenberg ist eine „Win-win-Situation“ geworden, Ich freue mich darüber unendlich. Bitte setzen Sie Ihren Erfolgskurs fort, Herr zu Guttenberg. Auguri! Elke Göß

 

Elke Göß

 

(1) Vgl. Ex-Minister im „ntv-Frühstart“. Kanzler? Für Guttenberg ist Merz der Favorit. https://www.n-tv.de/politik/Kanzler-Fuer-Guttenberg-ist-Merz-der-Favorit-article21515109.html,17.01.2020

(2) vgl. Göß Elke (2011): Grimme Online Award 2011 an GuttenPlag Wiki - Fehler in zu Guttenbergs Doktorarbeit bereits im Sommer 2009 entdeckt, erschienen bei Lib & In am 23. Juni 2011, https://www.libandin.com/lib-in-archiv/lib-in-archiv-chronologische-uebersicht-1/,17.01.2020

 

17. Januar 2020